“Eine Kuh mach Muh, …

…viele Kühe machen Mühe!” – so ein bekanntes Sprichwort.

Beachtet man jedoch einige Verhaltensweisen und Regeln gegenüber den Herdentieren, erlebt man ein friedliches Miteinander.


Kuhmäßige Begrüßung

Bereits auf dem Weg ins Wander- und Skiparadies Zauchensee kann es die eine oder andere Begrüßung durch Kühe geben. Auf der Landstraße von Altenmarkt nach Zauchensee ist daher Vorsicht geboten.

Einige Kuhherden grasen auf den Wiesen neben der Straße und queren mitunter die Fahrbahn. Fahren Sie daher stets vorausschauend. Sehen Sie schon von Weitem, dass die Tiere die Fahrbahn versperren, reduzieren Sie das Tempo und fahren Sie langsam auf die Herde zu. Die Kühe sind an Autos gewöhnt und machen meist von alleine Platz. Unterlassen Sie es zu hupen. Das stresst die Tiere unnötig und sie bewegen sich dadurch nicht schneller weg.

Sollten Sie mit dem Fahrrad auf eine Kuhherde treffen, steigen Sie am besten ab und schieben Sie das Fahrrad an der Herde vorbei.

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Almen: die Wohnzimmer der Kühe

Auch für die Kühe ist unser Almgebiet eine Oase und sie lieben es sich frei bewegen zu können. Die Tiere respektieren die Menschen in ihrem Revier – Sie sollten es auch tun!

Weidetiere sind in der Regel friedlich. Dennoch können sich auch Kühe bedroht und gereizt fühlen. Um dem vorzubeugen gibt es einige Verhaltensweisen, die man als Wanderer beachten sollte.

  • Trifft man auf den Wanderwegen auf Tiere, sind diese meist nicht alleine unterwegs. Vorsicht ist vor allem bei Mutterkuhherden (bestehend aus Muttertieren und Kälbern) geboten. So süß und putzig die Kälbchen auch sein mögen, halten Sie Abstand. Die Muttertiere verteidigen ihre Jungtiere. Unterlassen Sie daher Streichelversuche und Annäherungen.
  • Achten Sie auf die Signale und Körpersprache der Tiere. Das Drohverhalten der Rinder äußert sich durch Stehenbleiben und Fixierung des Ziels. Sie heben und senken den Kopf, gehen in die Knie und schnauben. Bevor die Kühe loslaufen, gehen sie meist wenige langsame Schritte auf ihr Ziel zu.
  • Halten Sie Abstand, wenn sie Unruhe in der Herde bemerken. Sollten Sie von einzelnen Tieren fixiert werden, lieber einen Umweg um die Herde herum nehmen.
  • Sollte es trotz aller Vorsicht zu einem Zusammenstoß kommen, bleiben Sie ruhig. Laufen Sie nicht davon und schreien Sie nicht. Auch hektische Bewegungen mit Wanderstöcken sind zu unterlassen. Bewegen Sie sich langsam und konsequent aus der Gefahrenzone und drehen Sie den Tieren nicht den Rücken zu.
  • Auch wenn die Tiere noch so lieb schauen, sie essen am Liebsten das, was sie am Almboden vorfinden: frische Gräser und Blumen. Füttern Sie die Tiere daher nicht mit Süßigkeiten oder Jausenbroten. Sie gefährden damit die Gesundheit der Tiere.
  • Wenn Sie mit Kindern eine Wanderung unternehmen, besprechen Sie die Wanderregeln vorab gemeinsam. Behalten Sie Kinder und Kühe im Auge, wenn sie sich in der Nähe aufhalten. Sollten die Tiere ihr Verhalten ändern, halten Sie die Kinder fern und nehmen, wenn nötig, einen Umweg in Kauf. Lassen Sie die Kinder auf keinen Fall die Tiere streicheln.
  • Wenn sie mit Ihrem vierbeinigem Freund unterwegs sind, vergessen Sie nicht, dass im gesamten Wandergebiet Leinenzwang gilt. Kühe fühlen sich von Hunden bedroht und verteidigen ihr Revier. Umgehen Sie daher Kuhherden großzügig. Weiters bitten wir darum, Hundekot nicht liegen zu lassen, denn zum einen verschmähen Rinder mit Hundekot verunreinigtes Gras und zum anderen können die Tiere ernsthaft durch einen im Kot befindlichen Keim erkranken.

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„Kuh-ler“ Lehrpfad

Die Welt der Kühe und ihre Leistungen gibt es bei unserem Kuhpfad zu entdecken. An verschiedenen Stationen auf dem Weg von der Gamskogelhütte zum Seekarsee, finden sich lustige und informative Spiele rund um die Kuh und ihrem Lebensraum.

So kann sich Groß und Klein etwa im Kuh-Memo messen, beim Kuhfladen-Hüpfen die Sprungkraft ausprobieren oder am Balance-Stamm selbst erleben, auf welche Herausforderung Kühe im unwegsamen Gelände treffen. Kraft und Geschick ist z.B. beim Milchkannen-Stemmen gefragt. Zu viel möchten wir jedoch hier nicht verrate. Am besten selbst vorbeikommen und unseren Kuhpfad durchwandern. Für ausreichend Kuh-Publikum ist auf alle Fälle gesorgt.


„Kuh-linarische“ Köstlichkeiten

Nach vielen Natur- und Kuherlebnissen benötigen Sie etwas Stärkung? Die Gamskogelhütte, direkt an der Bergstation der Gamskogelbahn, verwöhnt Sie mit „Kuh“-linarischen Köstlichkeiten aus der Region. Von der Sonnenterrasse aus lassen sich unsere tierischen Almenbewohner auch beobachten.

 

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