Benimmregeln und Sicherheit bei der Bergwanderung in Zauchensee

Für ein unbeschwertes Wandern gehört eine gute Vorbereitung und vor allem eine gute Ausrüstung dazu. Aber nicht nur das. Es gilt auch unbedingt wichtige Regeln zu Ihrer Sicherheit in den Bergen einzuhalten. Denn wandern ist nicht bloß ein Spaziergang in den Bergen, man überschätzt sich schnell selbst und begibt sich so in große Gefahr. Zu den meisten Unfällen beim Wandern zählen Stürze, Stolpern oder Ausrutschen. Nicht weit dahinter rangieren Herz- und Kreislaufstörungen. Schuld für diese Unfälle ist meist eine Selbstüberschätzung, ein Unterschätzen des Geländes und vor allem mangelhafte Planung. Aber auch um Flora und Fauna in der alpinen Welt zu schützen gibt es einige Benimmregeln die zu beachten sind. Um Sie sicher durch die Bergwanderung zu führen, haben wir für Sie die wichtigsten Sicherheits- und Benimmregeln zusammengefasst:

  1. Bereiten Sie sich gut mit einer entsprechenden Ausrüstung auf die Wanderung vor (siehe Blogbeitrag über geeignete Ausrüstung)
  2. Planen Sie Ihre Bergwanderung und achten Sie dabei auf die Gehzeit
  3. Checken Sie vorher den Wetterbericht von Zauchensee
  4. Ausreichend Verpflegung mitnehmen
  5. Bitte 30 min. langsam eingehen
  6. Rechtzeitig eine Rast einlegen (mind. alle zwei Stunden eine Zehnminutenpause)
  7. Während der Wanderung ausreichend trinken und essen
  8. Niemals den markierten Weg verlassen. Abkürzungen sind für Sie sehr gefährlich. Auch zum Schutz von Flora und Fauna sollten Sie unbedingt auf den Wegen bleiben
  9. Richtiges Einschätzen der Kondition, speziell in Begleitung von Kindern
  10. Beim ersten Anzeichen eines Wettersturzes umkehren. Bei Gewitter einzelne Bäume und Gipfelgrate meiden. Möglichst in Kauerstellung das Ende des Gewitters abwarten
  11. Keine vorhandenen Schneefelder betreten, diese können gefährlich werden (Rutschgefahr)
  12. Möglichst in einer Gruppe gehen und dabei auf die schwächsten Wanderer achten
  13. Meiden Sie Wildfütterungs-Stände
  14. Ihr vierbeiniger Freund gehört unbedingt an die Leine, nicht nur zum Schutz vor einem Absturz, sondern auch zum Schutz der alpinen Tierwelt
  15. Halten Sie sich an die Hinweistafeln, die auf Gefahrenstellen und schützenswerte Gebiete hinweisen
  16. Vermeiden Sie unnötigen Lärm und hinterlassen Sie keine Abfälle
  17. Entfachen Sie kein Feuer, da erhöhte Brandgefahr besteht!
  18. Im Notfall ruhig bleiben und mit dem Handy die Bergrettung verständigen: 140

 

 

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