Der „Almrausch“ blüht

Jedes Jahr von etwa Ende Juni bis Ende Juli bedecken Teppiche aus purpurnen Blüten die Bergwelt rund um Zauchensee. Der „Almrausch“ oder Alpenrose ist eine der typischen Pflanzen der österreichischen Alpen und eine der schönsten Gebirgsblumen.

Zwischen 1.500 und 2.800 Höhenmetern bewundern unzählige Berggeher in Zauchensee die Rose der Alpen. Der immergrüne Strauch mit buschigem Wuchs stammt aus der Familie der Heidekrautgewächse und ist, wie viele andere Rhododendron-Arten, giftig. Am Gamskogel findet man beide Arten der Alpenrose: die Wimper-Alpenrose und die rostbraune Alpenrose.

Die Wimper-Alpenrose – „Almrausch“

Der Blattrand der Wimper-Alpenrose mit seinen feinen Härchen der Namensgeber der Pflanze. Die Äste des zwischen 20 und 100 Zentimeter hohen Strauchs sind kräftig und dicht verzweigt. An den Zweigenden sind die langgestielten Blüten in Bündeln zusammengefasst. Der Blickfang sind die glockenförmigen Blütenkronen mit ihrem leuchtenden Rosa. Der Rhododendron hirsutum, wie die Pflanze wissenschaftlich genannt wird, findet seine Verbreitung im gesamten Alpenraum, wobei der Strauch Kalkböden bevorzugt.

 

Die rostbraune Alpenrose

Die „rostblättrige“ Alpenrose hebt sich durch seine bräunliche Färbung an der Unterseite der Blätter ab, denen die Wimpern fehlen. Außerdem wächst er mit 30 bis 130 Zentimetern etwas höher als die Wimperalmrose. Für Laien ist ein Unterschied zwischen den beiden Gattungsarten dennoch kaum erkennbar. Die Rostbraune Alpenrose ist in den silikatischen Zentralalpen häufig und in den Kalkalpen seltener.

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