Pistengehen im Skigebiet bis Saisonende aus Sicherheitsgründen verboten

Das Skivergnügen soll nicht durch etwaige Unfälle getrübt werden. Zur Sicherheit ist daher das Pistengehen mit Beginn der Skisaison ausnahmslos untersagt. 

Die Schneeverhältnisse in Zauchensee sind nach den Schneefällen der letzten Tage exzellent. Das haben eine Vielzahl an Pistengehern genutzt, um die Skihänge mit den Tourenskiern zu begehen und zu befahren.

In der letzten Saison kam es leider immer wieder zu Problemen mit nach oben gehenden Pistengehern und den die Piste befahrenden Skifahrern. Zur Sicherheit ist daher das Pistengehen mit Beginn der Skisaison am Samstag, 19. November ausnahmslos untersagt. Dies gilt auch in den Abend- und Nachtstunden.

Auf den Pisten, die derzeit noch nicht geöffnet sind, wird intensiv an der Präparierung gearbeitet. Hier ist das Pistengehen besonders gefährlich, weil während der Arbeiten an der Schneeauflage Stromkabel und Wasserschläuche quer über die Abfahrten verlegt sind und die Pistengeräte an Seilwinden im Einsatz sind.

Die Einhaltung des Verbots wird vom Pistendienst kontrolliert.

Wir danken für das Verständnis!

20 Kommentare zu “Pistengehen im Skigebiet bis Saisonende aus Sicherheitsgründen verboten

    • Lieber Herr Platzer,

      es tut uns außerordentlich leid aber momentan ist der Aufstieg auf den Bärenstaffel über Zauchensee als Pistentourengeher nicht möglich.
      Liebe Grüße aus Zauchensee

  1. Wer hat in den letzten Jahren mehr Unfälle verursacht: Tourengeher auf der Piste, oder alkoholisierte Schifahrer?

    • Sehr geehrter Herr Walcher,
      jeder Unfall auf der Skipiste ist einer zuviel – unabhängig davon, wer diesen verursacht. In der letzten Saison kam es leider immer wieder zu Problemen zwischen den nach oben gehenden Pistengehern, und den die Piste befahrenden Skifahrern. Viele Gäste haben sich beschwert und vor allem ihre Sicherheitsbedenken geäußert. Eine Sperre für Pistengeher während den Abend- und Nachtstunden erfolgt aus betriebsnotwendigen Gründen. Es ist viel zu gefährlich, wenn während der Präparierungsarbeiten mit Seilwinden und zum Teil über die Abfahrten verlegten Schläuchen und Stromleitungen Abfahrten oder Aufstiege durchgeführt werden.

      Die Zauchensee Liftgesellschaft übernimmt gegenüber dem Fahrgast Schutz- und Sorgfaltspflichten und ist für die Sicherheit der Gäste verantwortlich. Dem gegenüber ist jeder Pistenbenützer verpflichtet, die allgemeinen Verhaltensregeln des Internationalen Ski-Verbandes (FIS Regeln – Verlinkung auf: http://www.zauchensee.at/fis-regeln) einzuhalten. Wer unter Verstoß gegen die FIS-Regeln einen Unfall verursacht, kann für die Folgen zivil- und strafrechtlich verantwortlich gemacht werden. Dies gilt natürlich auch für das Fahren unter Alkoholeinfluss.

      Wir danken für Ihr Verständnis.

    • Sehr geehrte Frau Klinger,
      am Freitag, 18.11. ist das Pistengehen noch gestattet.

      Beste Grüße Ihr Zauchensee-Team

  2. Rechtlich ist ein generelles Betretungsverbot gar nicht möglich. Maximal zu Zeiten, wenn mit WInden präpariert wird.

    • Sehr geehrter Herr Huber,
      Seilbahnunternehmen sind auf Grund des mit ihren Skigästen abgeschlossenen Beförderungsvertrages auch verpflichtet, eine geeignete Abfahrt zur Verfügung zu stellen. Die Liftgesellschaft trifft insoweit eine Verkehrssicherungspflicht, als Skifahrer auf eine sorgfältige Anlage der Piste und auf den Aufschluss unvorhergesehener Gefahren vertrauen dürfen.

      Der Pistenhalter, der eine Piste als solche herstellt und widmet, ist als Grundeigentümer oder Servitutsberechtigter berechtigt, die Benützung der Skipiste zu regeln, wobei er auch befugt ist, die Benützung der Piste zu untersagen.

      Bei auf Grund Schneemangels eingeschränkten Pistenbreiten, im Bereich von ohnedies schmalen Pisten, an unübersichtlichen Pistenstellen und bei hoher Skifahrerfrequenz stellen Tourengeher auf Skipisten eine Gefahrenquelle dar, insbesondere wenn sie in großer Anzahl, in Gruppen oder pistenquerend Skipisten begehen. In solchen Fällen hat der Pistenhalter nicht nur das Recht, sondern sogar die Verpflichtung, Pisten für die Benutzung zu sperren.

      Wir danken für das Verständnis!

      • Sehr geehrte Frau Höll,

        das sind zwar vermeintlich löbliche Gedanken, verstoßen jedoch gegen gängiges Recht. Da gibt es inzwischen Referenzurteile in ähnlich gelagerten Fällen. Vor allem im angesprochen Fall von Herrn Raudaschl (Kreuzen der Piste) würden Sie vor Gericht vermutlich nie durchkommen. Das Pistenpersonal hatt zudem keine Befugnis, Strafen einzutreiben und auch nicht das Recht, Personalien aufzunehmen.
        Tatsächliche Unfälle würden im Einzelfallverfahren beurteilt werden.

        Im Grunde ist mir Ihre Verbot egal bzw. ich bin gar nicht davon betroffen, dennoch, bin auch ich der Meinung, dass Sie sich mit solchen Ideen keinen Gefallen tun.

        MfG, H. H.

  3. …und natürlich ist der Pistengeher kein potenzieller Skipassinhaber! Ein Schelm wer der da etwas anderes vermutet!
    aber Spaß beiseite, die Sicherheit sollte immer an erster Stelle stehen.

  4. Sehr geehrte Frau Höll, haben Sie und Ihr Team bzw. die Seilbahn und Fremdenverkehrsindustrie der gesamten Alpenregion schon mal darüber nachgedacht dass das Publikum der `Pistengeher`ebenfalls Geld in der Tasche hat und auch bereit ist dieses für die Freizeitgestaltung auszugeben. Die Anschaffung einer Touren Ausrüstung ist mit Sicherheit im gleichen Preissegment wie die für die Piste. Und ich bin mir ebenfalls sicher dass eine Reihe an Freizeitsportlern bereit sind für infrastrukturelle Einrichtungen Geld zu bezahlen. Das geht los am Parkplatz, das geht dann über den separaten Anstiegsweg die diversen Versorgungseinrichtungen weiter und könnte sicher auch einen eigenen Wellnessbereich im Gipfelbereich bedeuten oder eben auch Flutlicht für den Abendbetrieb nach der Arbeit. All das neben den Übernachtungen Mautgebühren usw. würde sich sicher rechnen für Sie. Sie müssten also nur wie an einigen anderen Orten (zB:Brauneck/ Bayern) bereits geschehen den Freizeit-Verkehr regeln. Wenn Sie die Leute einfach wegschicken kommen Sie auch nicht mehr mit Ihren Kindern zum Pistenfahren oder zu wandern im Sommer fürchte ich. Denn das sind oft die selben Menschen.

  5. Den Fahrweg nach Oberzauch wird man doch benutzen können,damit ist ein problemloses aufsteigen im freien Gelände möglich und somit wären die aufsteigenden Tourengeher weg von der Piste

    • Sehr geehrter Herr Raudaschl,

      der Aufstieg über den Fahrweg nach Oberzauchensee kreuzt einige Male die Piste und ist somit für Tourengeher nicht möglich.
      Vielen Dank für das Verständnis.

  6. In Deutschland gab es diese Diskussionen und sperren auch, bin gespannt wann der erste dagegen klagt dann hat diese Lächerlichkeit ein Ende :-).

    Es ist ja nur komisch dass es in so vielen anderen Skigebieten auch geht. Am Berg gibt es nur ein Zusammen dass vergessen diese Liftbetreiber langsam :-).

    Ausgeschilderte Tourenstrecke neben der Piste und das Problem ist erledigt fertig. Ja ist schon schwer.

  7. Hallo!
    Habt Ihr auch mal überlegt, eine eigene Aufstiegsspur für Skitourengeher zu machen? Gibt es zum Beispiel in Rauris, am Kitzsteinhorn und in vielen kleinen Skigebieten im Salzburger Land! Da ist ein miteinander auch möglich. Es gibt bestimmt auch in Zauchensee Sommerwanderwege, welche im Winter dafür genutzt werden könnten! Schade!
    Lg
    Christian

  8. Ich bin normalerweise kein sogenannter „Pistenrenner“, aber wenn es die Schneelage nicht zulässt im freien Gelände zu gehen, weiche auch ich gerne auf div. Pisten wie z.B. in Zauchensee um meinem Hobby nach zu gehen! Ich verstehe die Situation der Liftgesellschaften weil es jedes Jahr noch mehr Tourengeher gibt und dieser Sport enorm boomt! Die meisten Leute sehen es als Fitnesstraining und auch als Vorbereitung für div. Skitourenrennen, und leider haben viele den Spirit des Tourengehens vergessen wo es um das Erlebnis Berg und um die Abfahrt geht, nicht um den Wettkampf gegen die Uhr! Das was sich in den letzten Jahren auf den Pisten entwickelt hat ja mehr mit „bergauf“ Langlauf zu tun, als wie mit Skitourengehen!
    Leider halten sich die meisten Tourengeher nicht an die Regeln und steigen kreuz und quer auf ohne Rücksicht auf die gut zahlenden Alpenskifahrer-Innen und gefährden auch diese, auch sich selbst!
    Vielleicht wäre es eine Überlegung wert mal darüber nachzudenken, für diese boomende Sportart irgendwelche Korridore zu schaffen wie z.B. am Kitzsteinhorn, wo Aufstiegsspuren ausgewiesen sind!
    Soll ja für alle eine „Win-Win“ Situation sein, bin der Meinung dass alle davon profitieren könnten, die Bahnen, die Hütten und natürlich der Sportler!
    Ich bin auch der Meinung dass viele dafür bezahlen würden, für Parkplatz und die Aufstiegsspur! Muss ja auch geräumt und präpariert werden!
    Leider gibt es in unseren Reihen viele ignorante Sportler die dass nicht einsehen und glauben ihnen gehört die ganze Welt! Aber nicht alle sind so……
    Sportliche Grüsse!

  9. Es geht letztendlich nur ums Geld. Wenn es um Sicherheit ginge gäbe es kein Alcohol, total vereisten Pisten sollten geschlossen werden, Anfänger dürften nicht auf schweren Pisten fahren, und Pisten bullies dürften tagsüber nicht Fahren. Als Tourengeher hat man nicht 50 Euro gezahlt und ist deswegen nicht gern gesehen, Sicherheit ist dabei nur die politischkorrekte Ausrede damit mann im kommenden Jahr 55 Euro hinblättern muss.

  10. Bzgl. Skitourengeher und Pistengeräte:
    Die Gefahr sind die Pistengeräte und nicht die Skitourengeher! Ist ja so, als ob man bei einem Mord das Opfer veruirteilt.

    Bzgl. Skitourengeher/ Skifahrer:
    Wenn es „zu Problemen“ zwischen aufsteigenden und abfahrenden“ Skifahrern kommt, so doch nur, weil der abfahrene oder aufsteigende Fahrer die Pistenregeln nicht beachtet. Der Aufsteigende muss am rand aufsteigen (kja, dafür gibt es eine Regel) und der Abfahrende muss seine Geschwindigkeit und Fahrweise beherrschen. Wenn er ein am Rand stehendes Kind zusammenfahrt, ist auch das Kind schuld?

    • Dito. Ich sehe jedes Mal beim Skifahren jede Menge Gruppen von Liftfahrern am Pistenrand stehen, die auf die nachfolgenden ihrer Gruppe warten. Auch auf den engen Ziehwegen gibt es immer wieder mal Leute die unsicher fahren und straucheln, und dann ein Hindernis an dieser Engstelle darstellen. Und die sollen keine Gefahr sein? Streng genommen müsste man der Sicherheit halber immer von Lift zu Lift/Hütte fahren, ohne zwischendurch auf der Piste anzuhalten. Übrigens: Wo endet die Piste zur Seite hin?

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