Der richtige Schutz vor Kälte und Sonne

Wintersportler aufgepasst: Bei Sonnenstrahlen und eisigen Temperaturen sollte auf den richtigen Hautschutz nicht vergessen werden.

Zauchensee begeistert Skifahrer mit viel Schnee, Sonnenstrahlen und beeindruckenden Panoramen. Doch neben all dem Genuss und Fahrspaß ist der richtige Schutz vor Kälte und Sonneneinstrahlung wichtig. Die Haut ist in den Wintermonaten besonders empfindlich und in höheren Lagen gelten andere Gesetze als im Tal.

Gerade bei Minusgraden im zweistelligen Bereich gilt es einige Punkte zu beachten um einen tollen Skitag erleben zu können – ohne dass man taube Füße und vereiste Nasen nach Hause bringt.

Wir haben einige Tipps rund um den Hautschutz beim Wintersport zusammengestellt:

 

Des Wintersportlers Kleider

Bei extremen Minusgraden ist die Skibekleidung das A und O: neben funktionaler Skiunterwäsche und warmen Skisocken, isoliert eine wärmende Schicht – beispielsweise aus Fleece – den Körper gut vor der Kälte. Empfehlenswert ist, über die vorherigen Schichten noch eine wasserabweisende und winddichte Skijacke und –hose anzuziehen. So sind Sie perfekt gekleidet und der Pistenspaß kann losgehen.

 

Zwiebellook

Bei der Kleiderwahl bei extrem niedrigen Temperaturen sollten besser mehrere dünne Schichten übereinander gezogen werden. So entstehen mehr Isolierschichten, die den Körper gut vor der Kälte schützen – Zwiebellook also!

 

Thermo pur

Wer es gerne kuschelig mag, kann auf Thermo-Einlagen in den Skischuhen zurückgreifen. Bei den Händen sind Fäustlinge die besseren Warmhalter als Handschuhe. Sehr beliebt, vor allem bei Hitech-Anhängern, sind beheizbare Ski- und Handschuhe. Mit einer Akkulaufzeit von bis zu fünf Stunden ist den ganzen Tag für gut temperierte Gliedmaßen gesorgt.

 

Gutes fürs Köpfchen

Die meiste Körperwärme geht über den Kopf verloren. Gerade wenn man keinen Skihelm trägt, sollte darauf geachtet werden, dass Ohren und Stirn gut bedeckt sind. Sturmhauben unter dem Helm bieten zusätzlich einen kompletten Kälteschutz.

 

Gesichtsschutz

Sowohl bei Kälte als auch bei Sonnenschein ist es wichtig, das Gesicht mit speziellen Kosmetika zu schützen. Spezielle Kälteschutzcremes blocken niedrige Temperaturen von Nase, Lippen und Gesicht. Hier ist es wichtig, dass die Cremes kein Wasser enthalten.

Doch auch die Sonneneinstrahlung ist nicht zu unterschätzen. Im Skiurlaub können Sie viel schneller einen Sonnenbrand bekommen als am Strand. Je höher man sich auf dem Berg befindet, desto näher ist man der Sonne und ihren gefährlichen ultravioletten Strahlen. Außerdem werden die Sonnenstrahlen vom Schnee reflektiert und sind somit doppelt gefährlich. Am besten 15 Minuten bevor es auf die Piste geht mit einem besonders hohen Lichtschutzfaktor eincremen, so schützt man sich am besten vor ungewollten Sonnenbränden.

Besondere Obacht ist bei Kindern geboten. Da ihre Haut dünner ist, sind Kinder durch UV-Strahlen und Kälteeinwirkung besonders gefährdet. Verwenden Sie daher einen sehr hohen Sonnenschutz. Bei extremer Kälte vermeiden Sie am besten einen längeren Aufenthalt der Kinder im Freien.

 

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Augen nicht vergessen

Nicht nur die Haut leidet unter extremer Sonneneinstrahlung. Durch die Reflexion des Schnees sind die Augen einer nicht zu unterschätzenden Gefahr ausgesetzt. Eine Skibrille mit gutem UV-Schutz schützt die Augen vor zu viel Einstrahlung und vor Verletzungen.

 

Welchen extremen Wetterbedingungen Sie auch immer ausgesetzt sind, mit der richtigen Ausrüstung und Vorbereitung kann man jeden Tag auf der Piste genießen. Wichtig ist jedoch, dass man sich sicher fühlt um Verletzungen und Unfällen vorzubeugen.

Ein Kommentar zu “Der richtige Schutz vor Kälte und Sonne

  1. Hi, im Winter ist warme Unterwäsche ein muss. Der Fahrtwind geht ja so durch die Kleidung. Merinowolle ist topp im Vergleich aber für mich zu teuer. Muss ich mir mal schenken lassen 😉
    Gruß Leon

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