Yoga2000 – sich mit der Natur verbunden fühlen

Als ausgebildete Yogaleiterin für Hatha Yoga leitet Eva Zehentner den Kurs Yoga2000. Dieser findet im Juli und August 2017 jeden Mittwoch (bei trockenem Wetter) direkt am Seekarsee statt.

Frau Zehentner, Sie praktizieren bereits seit 19 Jahren Yoga: Wie sind Sie zum Yoga gekommen?

Ich wollte etwas für meine Gesundheit machen, meine Schwägerin gab mit den Tipp, Yoga auszuprobieren. Nach anfänglichen Widerwillen habe ich die Vorzüge von Yoga entdeckt und für mich zu Nutze gemacht.

Was macht Yoga für Sie so besonders?

Es hilft nicht nur die Muskeln zu stärken und zu dehnen, sondern ermöglicht es auch auf der Mentalen Ebene zur inneren Ruhe und einer bewussteren Wahrnehmung zu kommen. Mit Yoga kann ich mich sammeln, neue Kräfte tanken und gestärkt den Alltag bewältigen.

Haben Sie eine Lieblingsübung? Welche Wirkung hat diese Übung auf Sie?

Die Übung „Surya Namaskar“ dehnt und wärmt den ganzen Körper und regt das Herz-Kreislaufsystem an. Dabei werden auch Geist und Seele aktiviert und neue Lebensenergie erzeugt. Der meditative Flow lässt mich alles um mich herum vergessen, dabei bin ich dennoch ganz präsent und im Fluss mit mir selbst.

Wie sieht der Ablauf des eineinhalb Stunden langen Kurses aus?

Anfangs gibt es eine Begrüßung, darauf folgt eine kurze Erklärung zu Yoga und des Verlaufes.

Wir machen eine Anfangsentspannung, Atemübungen, Lockerungsübungen für Schulter und Nacken, abwechselnd „Asanas“ und „Flows“ – das sind ruhende Körperstellungen und bewegte Übungen – und zum Schluss eine Endentspannung.

Was macht die Location in Zauchensee für Sie so speziell?

Yoga auf 2000 m vereint die positiven Aspekte von Yoga mit jenen der Natur. Trainieren in frischer würziger Bergluft, Lebensenergie aufnehmen, die Idylle der Bergwelt genießen, der Hektik der Stadt entfliehen, sind nur einige Aspekte von Bergyoga.

Wie halten Sie sich fit für den Sommer? Haben Sie Tipps für mehr Energie und Motivation zur Bewegung?

Der Erste Schritt ist immer der schwierigste Schritt. Ist dieser überwunden ist man bereits Sieger. Dabei sollte man sich keine zu großen, unerreichbaren Ziele setzen, denn jede Bewegung ist besser als nichts zu tun, wie zum Beispiel die Stiegen statt den Aufzug zu nehmen und viel in der freien Natur zu sein.

Ich mache verschiedensten Sport, wie Schwimmen, Radfahren und Wandern. Nicht jeder muss gleich ein Triathlet werden. Wichtig ist es Spaß zu haben, seine eigene Sportart zu finden und nicht um jeden Preis das zu machen was gerade „in“ ist.

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